Vier Abläufe, Station für Station.
Der Process Builder stellt 65 Schritttypen bereit, von „Trigger“ über „Genehmigung“ bis „Digitale Signatur“. Diese Seite zeigt vier Beispielabläufe, wie Kanzleien und Unternehmen sie daraus zusammensetzen. Jede Station heißt hier genau so, wie sie auch in der Bausteinpalette heißt.
Von der Amtspost zur fertig zugeordneten Akte.
Der Ablauf startet, wenn die E-Mail eintrifft, nicht erst, wenn jemand dazu kommt, sie zu öffnen.
Der Eingang durchläuft acht Stationen, ohne dass jemand ihn anfasst: Die Anhänge werden geladen und auf lesbaren Text geprüft, Aktenzeichen und Absender aus dem Inhalt gezogen, dann entscheidet eine Bedingung, ob eine bestehende Akte betroffen ist. Zuordnung, Frist und Benachrichtigung folgen im selben Lauf.
Menschliche Arbeit beginnt erst dort, wo sie gebraucht wird: am fertig vorbereiteten Eingang, nicht am rohen Postfach.
Vom Entwurf zur versandfertigen Sendung.
Fünf Stationen bis zur Unterschrift; danach übernimmt die Maschine das Verpacken und den Versand.
Nach der Unterschrift laufen vier weitere Stationen ohne Zutun:
Ein Mahnlauf aus generischen Bausteinen.
Beträge und Wartezeiten kommen aus der Akte und Ihrer eigenen Formel, nicht aus einem starren Modul.
Dieser Ablauf besteht ausschließlich aus Allzweck-Bausteinen: Felder lesen, eine Formel auswerten, verzweigen, ein Schreiben aus der eigenen Vorlage erzeugen, versenden, warten, wiederholen. Was in der Formel steht und wie viele Stufen der Lauf hat, bestimmen Sie; der Builder gibt nur die Bausteine vor.
Vor der Eskalation steht ein Qualitätscheck: Er lässt den Lauf erst weiter, wenn die von Ihnen gesetzten Bedingungen erfüllt sind.
Die Fristenkette nach Urteilszustellung, ohne Kalenderpflege von Hand.
Ein zugestelltes Urteil löst zwei Fristen aus, die nicht verwechselt werden dürfen. Der Lauf legt beide an, bevor jemand daran denken muss.
Der Lauf startet, sobald das Urteil in der Akte liegt, liest das Zustellungsdatum aus dem Dokument und legt Berufungs- und Begründungsfrist mit Vorfrist und Warnung an. Fällt ein Fristende auf ein Wochenende oder einen Feiertag, rollt es auf den nächsten Werktag.
Über das Mandanten-Portal holt der Lauf die Weisung ein. Der Schriftsatz geht erst hinaus, wenn der Anwalt ihn freigegeben hat. Die Fristen berechnet der Lauf nach den Regeln, die Sie hinterlegen; die Kontrolle bleibt beim Anwalt.
| Akte | Art | Fällig | Eskalation |
|---|---|---|---|
| 142/26 | Berufung | 17.07.2026 | Sekretariat |
| 142/26 | Begründung | 17.08.2026 | Anwalt |
| 98/26 | Stellungnahme | 02.07.2026 | kritisch |
Sie müssen nicht bei null anfangen.
- 65 Schritttypen in der Palette. Ablaufsteuerung, Mensch & Wartezeit, Aktionen & Versand, Datenfluss, Browser & Desktop: jede Station auf dieser Seite trägt den Original-Namen aus dieser Palette.
- Fertige Vorlagen je Kanzleityp. Rechtsanwaltskanzleien starten u. a. mit „Mandanten-Onboarding“, „Fristen-/Terminkontrolle“ und „Mahnverfahren / Inkasso“; Notariate mit „Beurkundung vorbereiten“ und „Vollzug nach Beurkundung“.
- Vorlage oder eigener Bau, beides ist derselbe Builder. Jede Vorlage lässt sich öffnen, umbauen und erweitern; jeder eigene Ablauf nutzt dieselben Bausteine wie die vier Beispiele oben.
Ehrlichkeit: Die vier Abläufe sind Beispiele, wie sich die vorhandenen Bausteine zusammensetzen lassen, keine Screenshots einer fremden Kanzlei und keine erfundenen Funktionen.